Gerhard Jaschke: Kurumba oder Die nicht geschriebenen Sätze

Sonderzahl Verlag
Wien 2014

Die Versammlung der literarischen Glanzlichter, ein Tango der Sprache, zahlreiche literarische Methoden, die Zusammenschau von Medienwirklichkeit und ganz persönlicher Lebensbetrachtung finden sich in diesem wieder so gelungenen Buch des österreichischen Autors und Editors.

Gerhard Jaschke verwebt quasi multidimensional Innen- und Außenwelt, spendiert Bonmots und Aphoristisches, Zitate, Sprachspiel und fundamental Subjektives in diesem Werk, das so reich an gedanklichen Exkursen, politischer Positionierung und Kunstsinn ist!

Mittendrin finden wir, die Lesenden, uns als Angesprochene und Zeugen dieses komplexen Wirklichkeitsverständnisses.

Ein stilles, hoch sensibles Ich artikuliert sich zudem immer wieder zwischen den lauten, bewusst überhöhten und bisweilen auch schrillen oder lakonischen Gesellschaftsexkursen.

Sehr ansprechend!

Petra Ganglbauer

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