Marián Hatala: wenn du vorhast nachts klavier zu spielen

Verlag FOART
Bratislava 2008

Ein schönes Buch, um wieder und wieder darin zu lesen.

Der Autor schneidet sprachliche Kurven an, er biegt tangential ab oder zündet voll Humor das Feuerwerk der Worte.

Meist ist es das Nicht Erwartete, Nicht Erahnte, das sich uns mitteilt.

Ja, es ist nicht selten so, dass wir Leser/innen hängen bleiben bei einer Zeile, weil die lyrische Aussage der Sentenzen eine Wende nimmt. (Die uns freilich nicht vertraut, manchmal auch auf irrwitzige Art fremd ist.)

Hatala bewegt sich im Raum zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, dort verfährt er literarisch: „kaum beginnen wir/uns oft und tief/zu verbeugen/wachsen uns schon einige zwerge/über den kopf“

Der Autor zieht alle Register, mit seinen lebensohilosophischen „logischen“ Schlüssen überrascht und unterhält er uns.

Ein Buch voll von sprachlichen Inversionen und gedanklichen Luftsprüngen.
Ein unterhaltsames Buch!

Petra Ganglbauer

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